Tanz: Olaf Reinecke // Choreographie: Bärbel Stenzenberger // Licht: Markus Becker // Musik: Karel Vanek
Mi 26.09. 2012 // 20.00 Uhr
Do 27.09. 2012 // 20.00 Uhr

Büchsenlicht bezeichnet für die Jagd günstige Lichtverhältnisse. Von ausreichendem Büchsenlicht spricht der Jäger auch bei starkem Mondschein. Kann man bei ausgestrecktem Arm noch den Schmutz
unter den Fingernägeln sehen, ist das Licht intensiv genug.
Ein Tänzer, ein Individuum - ein Beruf, der auf wackeligen Füßen steht. Buchstäblich nur mit dem letzten Hemd bekleidet, das den Blick auf den durchtrainierten, gleichzeitig aber auch
verletzlichen Körper fokussiert, durchlebt der Darsteller gemeinsam mit dem Publikum eine Hetzjagd, einen Überlebenskampf, als künstlerisches Abbild einer alltäglichen Lebensrealität.
Büchsenlicht - ein getanztes persönliches Portrait über die Suche nach Anerkennung und den Augenblick der Umkehr des Inneren nach Außen.
Ende 2009 gründeten die Bonner Tänzerin, Choreographin und Schauspielerin Bärbel Stenzenberger und der Bonner Tänzer und Choreograph Olaf Reinecke die Tanzkompanie bo komplex, um ihren
Erfahrungen ein „organisatorisches Dach“ zugeben, unter dem sie gemeinsam Projekte entwickeln können.
Ihre aktuellen Produktion ist das Stück „minotaurus“. Ebenfalls aus dem Jahr 2011 die Produktion „Gisela – Giselle“ Eine multimediale Tanzhommage. 2010 entstanden die Stücke „Kniepsand“ und
„Zweisam“.
Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Bonn, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Mittelzentren-Förderung Bonn
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